Bremerhaven – Lübeck

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Nein, die Seestadt wird nicht Schwesterstadt von Lübeck. Wobei Bremerhaven anscheinend von dieser lernen kann. Sind doch die Jugendlichen und jung gebliebenen in Bremerhaven näher am konservativen dahin vegetieren als Insassen eines Heims!

Kürzlich kam in der Lounge wieder das alte leidige Thema hoch. Bremerhaven ist eine Stadt, die weder Jugend- noch Subkultur in einem breiten und ansprechenden Rahmen beinhaltet. In kaum einem Genre wird hier ein abwechslungsreiches Angebot präsentiert. Die Abwanderung einiger Veranstalter und das pure einschläfern einiger Events ist Zeichen setzend für die Disakzeptanz interessanter Musik.

Damit meine ich nicht nur elektronische, sprich Techno und House. Sowohl im Hip Hop als auch im einst gut funktionierenden Dancehall/Reagae Bereich geht nichts mehr.

Bremerhaven, wake up! Den Spruch wollte ich vor drei Jahren nicht wahr haben, inzwischen nähere ich mich dem Verständnis. Es ist auch schon schwer begreiflich, dass in einer Stadt mit knapp 2500 Studenten kein Potenzial für interessante Musik und Events vorhanden ist. Die von Studenten veranstalteten Events (ob nun durch Asta oder vergleichbar) sind nah dem Tod durch schlechten Geschmack, unverständlich!

Weggefährte Phunk meinte einst, dass Lübeck mit drei Clubs, die ständig ein ansprechenderes Programm als hier bringen, Bremerhaven weit voraus wäre.

Gut, Lübeck hat doppelt so viele Einwohner, ansonsten ist die Stadt aber auch ein Kaff wie Bremerhaven. Wobei ich bei dem flüchtigen Besuch Googles schon allein von der Location Bunker geflasht bin.

Resümierend bleibt im Vergleich zu Lübeck folgender Fakt als beschissen festzuhalten: Lübeck bietet drei Techno/House-Clubs, das Parkhaus, das Eishaus und halt den Bunker. Bremerhaven hat null.

Gut, dass ich hier bald weg bin… ;)