Im Test: Behringer DDM 4000 Teil 1

Behringer DDM 4000

Wir hatten dank Behringer die Möglichkeit das DDM 4000 Digitalmischpult ausgiebig zu testen und möchten es euch nun vorstellen.

Das DDM ist ein digitales 4-Kanal Mischpult mit Effekt-, Sampler- und Midi-Einheit, dass für einen überaus günstigen Preis in das DJ-Setup kommen möchte. Neben den recht ausgiebigen Funktionen kommt das Mischpult mit einigem Zubehör daher. In erster Linie ist es die angepasste Traktor 3 Version und die Anschraubplatten zum Recheinbau.

Im ersten Teil möchte ich vorerst auf Aufbau und Handling des Mischpults eingehen. In den weiteren Teilen dann auf die Effekt-, Midi-, und Sampleeinheit.

Look & Feel
Das DDM orientiert sich an der klassischen 12″ Bauweise, dessen wohl bekanntesten Gefährten die DJM-Mixer von Pioneer sind. Böswillige würden auch behaupten, dass das Aussehen des Behringers sehr an eines der Pioneer-Geräte angelehnt ist. Allerdings gibt es einige Unterschiede, die sich auch nicht unbedingt zum Vorteil darstellen. Das wohl größte Manko ist der Kopfhöreranschluss, der ziemlich mittig auf der rechten Seite sitzt und so beim Handling auch gerne mal im Weg ist bzw. den 4. Linefader manipuliert. Besser wäre hier zwar ein Fronteinbau gewesen, in Anbetracht an den möglichen Reckbetrieb ist dies aber auch unpraktisch. So kommen wir auch auf den Punkt, das Pult ist auf den Betrieb im Rack bzw. in schräger Bauweise ausgelegt, wie es der Kopfhöreranschluss zeigt. Ebenso ist das Display der Effekteinheit etwas ungünstig zu betrachten, wenn man das Pult gerade auf dem Tisch liegen hat.

Die Fader und Potis der Kanäle wirken allesamt relativ stabil, wenn auch deren leichtgängige Art einem zeigt, dass man nicht zu ruppig damit umgehen sollte. Bei einigen Tap-Schaltern, die oft mit Doppelbelegung einem die Übersicht erschweren, fragt man sich warum die nun da sind, das Handbuch sollte daher tatsächlich mal in die Hand genommen werden.

Alles in allem ist das Pult recht ordentlich aufgebaut, allerdings auch recht gut mit Potis, Taps, Fadern und Drehreglern bestückt. Die doppelte Effekteinheit zeigt zwar einen gewissen Vorteil, allerdings sind gerade dort, wo man oft auch recht schnell und intuitiv arbeiten muss kleinere und aus meiner Sicht schlecht zu bedienernde Elemente verbaut. Dazu aber mehr in dem Teil der sich mit der Effekteinheit befasst!

Im Fazit ist der Workflow zwar durch das Kopfhörerkabel und die Effekteinheit etwas getrübt, wilde Punches an den Killbuttons lassen sich aber ebenso wie etwas Faderartistik an den frei verstellbaren Fadern (3 Intensitätsstufen und die schon obligatorische Crossfaderbelegung nach Wunsch). Für die Effekteinheit und den Sampler bedarf es allerdinges etwas Einarbeitungszeit, was aber nicht unüblich ist. Darüber hinaus empfiehlt sich tatsächlich die schräge Positionierung des Pults, ggf. durch die beiliegenden Anschraubplatten, um so effektiver Arbeiten zu können.

Im nächsten Teil geht es dann um den tieferen Einblick in das DDM 4000. Stay tuned

www.behringer.com/EN/Products/DDM4000.aspx