DNMK

something about electronic music

Archive for August, 2009

[Im Test] Sennheiser PXC 450

Posted by Livic On August - 26 - 2009

PXC450_ZoomImageIn den kommenden Tagen stellen wir einige Kopfhörer aus dem Hause Sennheiser vor. Weniger aus dem DJ-Bereich, da gibt es meiner Ansicht nach auch kaum einen besseren Kopfhörer als den HD 25 (mit dem ich schon seit knapp 7 Jahren auflege), sondern aus dem Consumer-Bereich.

Aus der Kategorie haben wir Kopfhörer erhalten, die unterschiedlicher nicht sein können. Wobei wir zwei In-Ear vorstellen werden, den IE 8 und den CX 500. Heute fangen wir allerdings mit meinem heimlichen Liebling für Home-Entertainment (wenn man die Frau in Ruhe lassen möchte) und Büro-Alltag an.

Der Sennheiser PXC 450 ist ein Kopfhörer mit aktiver Störgeräuschreduzierung, welche unter dem Titel NoiseGard 2.0 genannt wird. Dadurch ist bei dem PXC Batterie- bzw. Akkueinsatz ein Muss, was mitunter ein kleines Manko ist, denn es ist nicht möglich die Geräuschreduzierung außen vor zu lassen und nur Musik zu hören. Soll heißen, im schlimmsten Fall endet das Hörvergnügen jäh, wenn keine Ersatzbatterie in der Nähe ist.

Da man diesen Kopfhörer aber zum einen nicht unterwegs benutzen wird – obwohl einem das mitgelieferte Softcase dazu einlädt, man aber bei einem Preis von rund 300 Euro eher vorsichtig wird – und man in Anbetracht von Umweltschutz und Entspannung langlebige Akkus einsetzt, sollte man das etwas außer Acht lassen.

Zum Korpus: Der Kopfhörer ist sehr wuchtig, dafür aber immer noch leicht. Hintergrund ist das enorme Lautsprecherpotenzial, welches im Gerät verbaut ist und dass es natürlich angenehm am Kopf sitzen soll. So ist der, von vorn herein hochwertig wirkende, PXC auch angenehm zu tragen und durch die typischen Verstellschienen an jede Kopfgröße anzupassen.
Was einem gleich nach dem Auspacken auffallen wird, sind die Bedienelemente an der rechten Muschel. Durch den Strombetrieb und dem NoiseGuard ist es logisch, dass der Kopfhörer auch gesteuert werden muss. Neben dem An-/Ausschalter findet man noch typische Lautstärkeregler und einen TalkThrouh-Button. Der es sensationell einfach ermöglicht kurz der Frau zuzuhören, wenn sie irgendwann sagt, dass man Eier einkaufen soll.

Zum Wichtigstem, dem Sound: Sobald der Kopfhörer aktiviert ist und man ihn aufsetzt, merkt man, dass etwas anders ist. Es wirkt etwas wie wenn man den Kopf unter eine Glocke steckt, was in dem Fall nur den positiven Charakter der Aktion hätte: Es wird ruhiger.
Einige Störgeräusche wie die von der Straße oder vergleichbares werden sauber gefiltert bzw. durch Gegenschall eliminiert. Lautere und vor allem im Frequenzgang variabler Geräusche werden leiser. Sobald die Musik an ist, ist es selbst bei geringer Lautstärke komplett abgeschottet und man kann sich sehr leicht in der Musik, und vielleicht auch in der Arbeit, verlieren. Hervorragend!

Das Soundbild ist sehr ausgewogen und vor allem kräftig. Ich habe selten so satte Bässe und gut harmonierende Klänge aus einem Kopfhörer gehört. Der Hörvorgang wird unausweichlich zum Genuss. Dazu muss man noch sagen, dass kaum etwas nach draußen dringt, selbst bei hohen Lautstärken ist man von argwöhnischen Blicken verschont.

In der Summe: Der PXC 450 wirkt allein beim Auspacken schon wie ein Gerät das man nicht mehr hergeben möchte, in seiner Art sehr besonders ist und somit einem ein unweigerlich als “Ich wollte es immer schon habe, obwohl ich es bis jetzt nicht wusste”-Item einbrennt.
Der Komfort beim Tragen und Hören ist ausgesprochen gut und eignet sich besonders für lange Hörzeiten. Wobei man das in Anbetracht der Gesundheit der Ohren nur in mäßigen Lautstärken machen sollte. Einziges Manko: Die Lautsprecherkörper in den Muscheln drücken bei meinen, zugegeben großen, Ohren etwas an. Ich muss das Gerät etwas arretieren, damit mich die Stellen nicht treffen.

Als besonderes Bonbon wird diese Review in einer Sendung auf 1000MIKES besprochen. Nachdem ich alle drei Kopfhörer vorgestellt habe, wird der Zeitpunkt der Sendung genannt und ihr seid dann herzlich eingeladen eure Fragen zu dem Kopfhörer per Call In oder Kommentar an mich zu richten. Wann es genau stattfinden wird, erfahrt ihr mit der letzten Review, stay tuned!

Produktseite auf sennheiser.com

DNMK on Facebook

Posted by Livic On August - 24 - 2009

dnmk_fbHallo treues Leservolk! Eines unserer aktuellsten Bestrebungen ist eine bessere Verknüpfung zu bzw. in Facebook. Warum? Weil wir uns davon zum einen einen besseren Streukreis wünschen und zum anderen bessere Interaktionsmöglichkeiten haben, die im Blog vielleicht nicht ganz so stattfinden können.

Unsere anfänglich beschauliche Gruppe ist zwar immer noch beschaulich, aber wenn wir eine Statistik anlegen müssten, hätten wir enormen Zuwachs erfahren! Was bedeutet das jetzt für euch? Prinzipiell nichts, gerade wenn ihr nicht in Facebook seid. Aber: Gossip, ein paar wirkliche Secret Hints, Gewinne und jede Menge Shit von und über Musik wird es dort von den DNMK-Autoren geben. In konzentrierter, auf den Punkt kommender Dosis!

Die größeren Sachen, wie Reviews, Teck-Checks und so weiter, wird weiterhin im Blog passieren. Wobei eine Trennung der beiden Präsenzen nicht möglich ist und einige Aktionen auf beiden miteinander verzahnen, wie zB die Let’s play with fruits.

So, stay tuned for some hot shit by the four capital letters! ;) #wtf

DNMK on Facebook

[Im Test] Samsung M7600 Beat DJ Handy

Posted by Livic On August - 24 - 2009

M7600 splash-blue 45 Headset highVorweg, ich habe eindeutig mehr erwartet, denn Samsung ist für mich gerade einer der Hersteller, die Trends aufgreifen und in guten und durchdachten Geräten verarbeiten. So war auch das M7600 für mich ein interessanter Kandidat, als ich es erstmalig in der Werbung sah. Wobei mir die Werbung schon die Zielgruppe hätte verraten sollen…

Die für mich interessanten Kerndaten waren, als ich es denn in den Händen hielt: ein proprietäres (geschlossenes) System. Somit ist die Erweiterung durch Anwendungen nicht möglich. Heutzutage ist es selbst für Symbian S60 möglich einige Anwendungen für zB twitter zu bekommen und Android, sowie das iPhone machen vor wie es gehen muss.

Somit war ich auch schon von vorn herein enttäuscht und wurde es im Weiteren als ich mich der DJ-Funktionalität annahm. Durch die wohl weniger zufällige Ähnlichkeit zum Pacemaker nahm ich an, dass man auch mit dem M7600 Tracks ineinander mischen kann. Allerdings ist das Beat DJ Gerät nur in der Lage einzelne Tracks durch Scratches (die eher schlecht und ungenau umgesetzt werden können), Samples (die man praktisch nur punktgenau punchen kann, wenn man sie einen Augenblick zu früh auslöst, was aber in der Umsetzung nicht möglich ist) und Effekten, die zwar teilweise recht gut sind, aber oft auch genau gesetzt werden müssten, um anspruchsvoll zu klingen.

Das grundsätzliche Problem wird wohl das AMOLED-Display sein, das Drückversuche oft nicht korrekt umsetzt bzw. es auch eine spürbare Verzögerung gibt, bis die gewünschte Aktion nach dem Drücken ausgelöst wird.

Somit habe ich schon mal die vermeintlichen Grundeigenschaften des Gerätes zerrissen. Kommen wir zu den Weiteren: Das Gerät macht einen soliden Eindruck, wenn auch die Tastensperre (Schieberegler an der Seite) und der Akkudeckel (gibt einem das Gefühl abgebrochen werden zu müssen) gewöhnungsbedürftig sind. Die Menüführung ist aufgrund ihrer Einfachheit schon recht intuitiv, verwirrt aber meiner Ansicht nach durch Symbole, die ich anfänglich für Apps hielt, sich aber als Links heraus stellten. Das Touchdisplay ist, wie schon erwähnt, nicht das gelbe von Ei, was sich einem auch oft in der Bedienung offenbart. Kurz nach dem M7600 hatte ich ein HTC Magic in der Hand, da läuft das runder!

Mein Insgesamteindruck ist: Das Handy wirbt als DJ-Maschine mit Bang & Olufsen Komponenten dafür in Großstädten terroristische Audioanschläge in öffentlichen Verkehrsmitteln zu vollziehen. Die Klientel, die sich bisher Bushido & Co. auf plärrenden Handys anhörten, haben nun eine weitere Facette des nervtötenden Alltagsstreß, wenn sie sich denn das Gerät leisten kann. Auf der Straße ist für einen Preis zwischen 250 und 300 Euro zu bekommen, mit Vertrag wird es entsprechend für 1 Euro zu haben sein.

Es bleibt zu hoffen, dass das Gerät ganz schnell im Untergrund verschwindet und Geräte wie der Pacemaker als DJ-Device (ohne Telefonkomponente) keine weiteren Kopien bekommen. Sorry Samsung! Macht lieber Telefone wie das Galaxy und schafft euch gute Alleinstellungsmerkmale durch durchdachte Applikationen, die einem Nerd weiterhelfen, oder im Fall einer DJ-App auch wirkliches Auflegen möglich machen.

Die technischen Details des Gerätes findet ihr hier! Zum Abschluss noch ein kleines Video von der Testbank (der Ton ist leider sehr leise, bitte aufdrehen), welches ihr auf Facebook sehen könnt!

Edit: Bevor ich es vergesse… Wenn man das Telefon als reines Telefon nutzen möchte, kaum Wert auf Onlineanwendungen legt und ein relativ hübsches Handy mit einem einigermaßen, guten Handling sowie anständiger Telefonqualität haben möchte, zudem noch die Geduld hat sich auf das Touchdisplay einzustellen… Dem dürfte das Handy zusagen.

DNMK auf dem Melt! Festival

Posted by Dimi On August - 11 - 2009

Melt!Es ist zwar schon ein wenig her und leider waren wir vor Ort auch nur passiv unterwegs. Das aber sollte schon reichen, um dem Loco und mir ein nachhaltiges breites Grinsen, sowie schmerzende Waden zu bereiten.

Angekommen sind wir am Freitag Mittag in dem doch landschaftlichen schönem Gräfenhainichen, genauer Ferropolis, der Stadt aus Stahl. Ich muss vorab vielleicht noch schreiben, dass wir beide noch Festivaljungfrauen waren und halt nicht so ganz den Plan hatten. Also ab auf den Parkplatz, wo schon erste Raves direkt über die Hifi-Anlage des Pkws gehalten wurden, und ich erinnerte mich stark an frühere Paraden in Berlin oder Hamburg.

So was nehmen wir jetzt mit und was lassen wir erstmal liegen. Wir entschieden uns für zweimal laufen, was sich im nach hinein als fataler Fehler herausstellte. Es lag ein hammer Fußmarsch vor uns, und am Freitag waren es immerhin noch 32°C!!!

Wo man nur hinsah Zelte, Zelte, Zelte, Zelte…..ähm ja, Zelte halt! Also suchten wir uns in den hinteren Reihen ein lauschiges Plätzchen. Da ich ja ein Fuchs bin (Achtung Eigenlob!) besorgte ich mir im voraus eins von diesen genialen SchmeißmichhinZelten, und zack, da stand das Lager.

Achtung! Nehmt nie ein Partyfass mit aufs Festival, wenn ihr es nicht kühlen könnt! Das frische kühle aus dem Faß vor Ort lässt euch verwöhnt werden!

bändchentausch

Also auf zum Bändchentausch, Ticket gegen schickes, in Trendfarbe Lila, Armbändchen und schon hat man von Freitag bis Samstag das Recht aufs Gelände zu hoppen. Und genau in dem Moment entleert sich der Himmel über uns. Sturm zieht auf und die ersten Billigzelte, sowie Vorzelte, verabschieden sich. Also warten………………………!

Gleich mal das Newspaper abgegriffen, und die Timetable inspiziert. So Abende stehen! Jazzanova, Boy-8-Bit, Diplo, Buraka Som Sistema, Thunderheist und Goldie war soweit der Plan! Und es war einfach nur schön :D ! Nicht in Worte zu fassen! Ich hab bei Google mal nen bißchen geschaut, was so an Videos geuppt wurde und bin fündig geworden:

Diplo@Melt! 2009

Thunderheist@Melt!

Boy8Bit@Melt!

Buraka Som Sistema@Melt!

Baut euer Zelt nie neben Engländern auf…nie! Bzw. wenn sie es nach euch tun, baut euer wieder ab! Das geht gar nicht. Ich mag ja partyfreudige Menschen, aber feiernde Engländer sind ein Greuel. Das komplette Gegenteil war dann das Junge Mädel, welches mit großen, prall gefüllten, einschlägig bekannten Zipbeuteln vor der Meute stand, und ganz platt frug, ob Interesse bestehen würde, lach! Natürlich feiert DNMK nur auf rein alkoholischer Basis ;-)

Zum Nachmittag dann mal aufs Gelände gehoscht. Ne lange Teerstraße führt direkt zum Gelände und bisher kommt noch nicht wirklich Feeling für nen geniales Rave Weekend auf. Laufen, laufen, laufen……das hatte ich den ganzen Tag schon! Nunja, auf dem Gelände angekommen ist noch nicht wirklich viel los. Der Markus Kafka eröffnet wie jedes Jahr das Melt in der kleinsten Area. Ziemlich langweiliger Mininalsound, und legt wie Hannes wippend an einer Konsole auf *gähn*

Also Bier trinken, Mädels checken, DNMK representen!! Und den Abend einklingen lassen! Pegel und Reizüberflutung lassen dann alles leicht verwischen und ich muss mich echt zusammen reißen das alles in Worte zu fassen! Es ist einfach unbeschreiblich! Ich glaube das folgende Bild spricht für sich und ich möchte jeden bitten, der jetzt Interesse hat nächstes Jahr ein grandioses Festival zu erleben sich Karten zu kaufen!

meltpanorama

Und nein, Dixies müssen nicht sein, denn es gibt jetzt für nen kleinen Obulus richtige Wassertoiletten, die regelmäßig saubergemacht werden! Wenn am Morgen der Kaffee drückt!

Bei den Videos bekomme ich immer wieder Gänsehaut! Ein unvergessenes Wochenende und wir sind nächstes Jahr definitiv wieder am Start! Danke an Loco für dieses Hammer Wochenende!!!!

dsc09419Leider konnten wir aufgrund bestimmter Gründe den reibungslosen Ablauf nicht gewähren und müssen leider die Veranstaltung kurzfristig absagen!

Liebes Feiergesindel, uns ist nicht klar, ob ihr die Let’s Play vermisst habt, aber darauf wollen wir nicht unbedingt eingehen, eher darauf, dass am 26.09. eine weitere Let’s Play das Licht der Welt erblicken wird, und da wir mehr oder minder was neues machen wollen, nehmen wir uns den Titel zu Herzen und spielen… mit Früchten.

Auf der Let’s Play with fruits werden wir nicht die DJs in den Mittelpunkt stellen, sondern die Frucht deiner Wahl. Ein Pottpurri aus Äpfeln, Erdbeeren, Mangos und vielen anderen Früchten werden uns den Abend mehr als versüßen und dir zur Verfügung stehen. Sowohl in mundfertigen Happen, als auch in oder an Cocktails. Ob wir barbusige Mädchen zum anrühren der Cocktails engagieren, ist noch nicht raus, allerdings wissen wir schon jetzt, dass sich die DJs nicht lumpen lassen werden und deinen Früchterausch mit Musik untermalen werden.

An den Decks die die Welt bedeuten sind the one and unholy Dimi, unser serbischer Quoten-DJ Loco Garcia und Evil Ninja Livic. Zusammen schmettern sie ein Konglomerat aus den absoluten Über-Platten in den Raum und werden dich alten Glucose-Junk zum kollektiven Ausflippen bringen.

Als Venue dürfen wir im punkt.04 Fotostudio mit euch die Hemmungen fallen lassen. Wir freuen uns schon sehr..!


Let’s play with fruits
@ punkt.04 Fotostudio
Rudloffstraße 111, Bremerhaven

26.09.2009, Start 22 Uhr

Line up: Dimi (DNMK, Bremerhavn), Livic (DNMK, Hamburg), Loco Garcia (DNMK, Belgrad)

Specials: Früchte

Eintritt: 4free – Gästeliste auf Facebook!