Zukunft oder Spielkram?
Heute morgen erreichte mich die Mail eines Kollegen, der ähnlich Musikinteressiert ist wie ich - ehemals selbst Musik produziert und noch fein auf dem Elektro Trip.
Anyway - der Inhalt der Mail war ein YouTube Link zu einem Yamaha Produkt, dessen Existenz mir mal völlig neu war: das TENORI-ON.
Es handelt sich hierbei nicht um eine Produktstudie oder ähnliches, das Teil gibt es wirklich schon im Handel (899€ UVP bei diversen Anbietern)!
Ein 16 x 16 LED Button Matrix Performance Instrument, laut Yamaha Seite. Was man damit machen kann? Seht selbst:
Produktlink: Yamaha TENORI-ON.
C’est magnifique
DNMK auf fremden (Berichts-) pfaden. Ist man doch sonst geneigt, über die Schönheit elektronischer Klänge zu philosophieren, so heisst es nun Mal: Brett vorm Kopf, Kulturschock - Wilkommen in der Welt des Eurovision Song Contest.
Dieser findet - eventuell - dieses Jahr in Belgrad in Serbien statt, was ansich schon im Publikum für allerlei Spaß sorgen dürfte. Könnte glatt mal vorkommen, dass es im Publikum mehr zu sehen und erleben gibt als auf der Bühne. Aber das ist ein anderes Thema und soll hier auch nicht weiter behandelt werden, schließlich sind wir ja im Auftrag ewiger Musik und Glückseligkeit unterwegs und nicht um politische Statements zu posaunen. Was vielmehr dazu bewegt hat, über den Eurovision Song Contest zu bloggen, ist der Teilnehmer für Frankreich: kein geringerer als Monsieur Sebastien Tellier.
Änderung im Line-Up
Werfen wir doch Mal einen Blick in den Let’s Play Flyer für den heutigen Tag. Genau, heute Abend ist es wieder soweit, und es wird zum gemeinsamen Tanz aufgerufen (Damenwahl!).
Wer sorgt für Spaß laut Flyer? Die beiden House-X-Press Heroen Tas und Phunk sowie “a certain Mr. Garcia”. Was hat das nun alles mit diesem illustrem Herren auf dem Foto zu tun?
Nun, der Herr Loco Garcia fällt für den heutigen Abend flach. Eine fiese Nasennebenhöhlenentzündung, deren Einzelheiten wir Mal außen vor lassen, verhindern einen Gig in den heiligen Hallen der Flavour’s Lounge. Netterweise übernimmt der Shorr das Set und sorgt somit für einen weiterhin reibungslosen Ablauf.
Heute Abend also Shorr, Tas und Phunk in der Flavour’s Lounge. Have fun, and keep on playin’.
Loco’s Essential Tunes 02/08
Pünktlich vor Samstag ein kleiner Vorgeschmack, was einen so erwarten kann:
- Sebastien Leger - Venus [Mistake]
- Style Of Eye - The Big Kazoo [Dirtybird]
- Worthy - Irst_Te? [Dirtybird]
- Todd Bodine - Secrect Edge [Mothership]
- Booka Shade - Vertigo [Get Physical]
- Pryda - Europa [Pryda]
Labelvorstellung: Mothership Music
In einer neuen Rubrik auf DNMK sollen von nun an interessante neue und alte, kleine und große, deutsche als auch ausländische Labels vorgestellt werden.
Den Anfang macht Mothership Music, ein Sublabel von Dirtybird, welches mit dem Release von “Victor Casanova” der Italoboyz am 17.07.2007 in San Francisco, US of A, das Licht der Welt
erblickte.
Gegründet wurde Mothership Records vom Inhaber von Dirtybird, dem Produzenten und DJ Claude VonStroke. Wie viele andere Musiker auch (Beispiel: Eric Prydz mit Mouseville, Pryda etc.) gründete er Mothership Records, um über dieses Label einen etwas anderen Sound zu vermarkten.
Steht Dirtybird noch eher für einen technoiden, funky Sound (gutes Beispiel sind hier “The Big Kazoo EP” von Style of Eye oder “Who’s Afraid of Detroit?” von Claude VonStroke), so soll auf Mothership mehr experimentiert werden. Bestes Beispiel hierfür sei das eingangs genannte “Victor Casanova” von den Italoboyz - ein sehr minimaler Track, in dem ein Vocal eines Oper- oder Fado-Lieds eingespielt wird und zu einem kompletten Bruch führt. Klingt krank, klingt unspektakulär, klingt bedingt tanzbar - ist aber einfach gut.




