Tausendsassa Dimi manövriert sich schon seit Jahren durch die Genres. Dabei hat er immer temporäre Vorlieben, wie zur Zeit Dubstep, aber auch immer ein offenes Ohr für House, Drum & Bass oder altem Shit wie Chicago House. Ab und an fasst ihn dann das offene Ohr und er stellt sich um die zwei Stunden an die Decks, um mal wieder “was anderes” zu machen. So kam auch dieses Stück DNMK-Kultur raus und bevor ich weiter schwalle, viel Spaß:
Beardyman ist absolut fantastisch und bekommt immer enorme Aufmerksamkeit von uns. Daher ist das knapp eine Stunde (!!) lange Video natürlich ein Must DNMK Have. Viel Spaß!
Dafür liefern wir dieser Tage einen Schwung neuer Sets. Die Dimi versus Livic Serie findet endlich sein Ende durch meinen Part und der Wahlsüddeutsche Tagedieb brachte auf seiner Stipvisite gleich zwei Sets mit.
Ach, uns Jungs ist langweilig und so schnappten wir uns 20 Tracks, jeder suchte sich 10 aus, und wir machten jeweils ein Set nach dem jeweiligen Gusto. Vor knapp drei Monaten kamen wir auf die Idee, in Anlehung an eine vorherige, dem User-Generated-Mixtape, welche leider nicht so 100%ig funktionierte. Vielleicht ein anderes Mal?!
Dimi macht den Anfang mit seiner Interpretation der 20 Tracks. Ich liefere dann die Tage nach! Viel Spaß…
Leider habe ich den Gig Saint Paulis kürzlich neben Moonbootica nicht wahrnehmen können. Großraves in der Kategorie können in ihrer Beständigkeit ja tatsächlich Spaß machen. So lange die Scharren an DJs was drauf haben und das Soundsystem gut ist, kann man das prollige und zumeist druffe Volk bestens ignorieren. Wobei mich persönlich auch die Momente erheitern, in denen man mit Menschen redet, die man wohl sonst nicht auf den Schirm bekommt. Musik verbindet eben doch!
Mit der poetenhaften und eher weichgespülten Art finde ich auch die wahrlich schlechteste Überleitung zu dem wohl drückensden Set in 2009. Saint Pauli habe ich zur Hälfte vor ein paar Jahren im Ting! gesehen, damals war gerade Justice mit DVNO ziemlich en vogue und vom Style her sind sich Saint Pauli recht treu geblieben, obwohl sie doch den Spagat schaffen und nicht langweilig werden. Gratulation!
Noch mag ich dieses schedderige Electrogeclashe, dass zwar auch mit fetten, schon fast technoiden Bässen daher kommt, aber auch den rosigen Houser mit warmen Vocals versorgt. Instant halt! Viel Spaß mit dem Dezember Mix von Saint Pauli.
Ich alter Karussellbremser habe dann einige Wochen nach der Hochschulparty es denn auch mal geschafft das Set des Abends in etwa Revue passieren zu lassen. Warum? Die Kombination der Platten, die ich den Abend spielte, war annähernd außergewöhnlich und noch viel mehr war es, dass die Leute den Shit gefeiert haben. Mein Warmup hat so urige Sachen wie einen Remix von Will Smith’ Miami nebst einiger Houseletten und so Brüllern wie 8000 Mark oder Silver Screen hervor gebracht. Die Playlist ließt sich extrem unterhaltend, wenn man auch nicht gleich davon ausgeht das es stimmig ist.
Ebenso wie auf der Party habe ich zu Anfang ein paar Übergänge verhunzt. Die Finger haben Gicht, die Technik ist nicht eingestellt, schon fast kein Wunder. Da ich aber auch kein Freund von Warpen und Gridden bin, werde ich einfach wieder öfter drehen, sollte reichen! Ansonsten sorge ich einfach für ‘ne ordentliche Riester-Rente, verabschiede mich vom Parkett und gehe in den Ruhestand. Ob die Welt mich als DJ doch noch brauchen sollte, könnt ihr nun selbst hören und entscheiden!
Kuduro? Buraka? Znobia? Wegue Wegue? Wer in letzter Zeit in der Nähe der DNMKheads stand und ihren Gesprächen gelauscht hat dürfte denken, dass mit den Jungs was nicht richtig ist. Neue Sprache? Oder doch Rückfall in prepubertäre Kindergartensprechzeiten zwecks massiver Überfeierung?
Nun, wie so häufig liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Gelegentlich. In diesem Fall ist es eher wieder der Fall, dass DNMK mal wieder Vorreiter in Sachen Trends und Musik ist und die ersten waren, die nach Baile Funk im Norden auch den Kuduro auf die Tanzflächen gebracht haben. Und das in Form der portugiesisch-angolanischen Band “Buraka Som Sistema”, die wir euch mitsamt ihrer Musik heute Mal ein wenig näher bringen wollen. Leser mit guten Geographiekenntnissen, portugiesischer Staatsbürgerschaft oder einem latenten Hang an Namensforschung werden bereits wissen, wobei es sich um Buraka und Kuduro handelt. Der Name der Band leitet sich von einem Stadtteil in Lissabon, Amadora ab. Dort, in Buraca, wohnt die Mehrzahl der angolanischen Einwohner in Lissabon was auch den Nährboden der in den 80er Jahren in Angola entstandenen Musikrichtung Kuduro erklärt. Som Sistema steht hierbei für eine – nunja, zugegebenermaßen – eher dürftige portugiesische Übersetzung des englischen Soundsystems.
Buraka Som Sistema (BSS) sind ein 2006er Zusammenschluß diverser Tanzer, Rapper und DJs, die ihre Ursprünge allesamt in unterschiedlichen Musikstilen wie Drum ‘n Bass, Rap, Electro als auch Kuduro wiederfinden. Zum Kernteam gehören hierbei Lil’ John (nein, nicht der YEEEEEAHHH!!! OOOOOKAAAAAY! Typ), Conductor, DJ Riot und Kalaf. Auf den Livetouren werden diese ergänzt vom weiblichen MC Pongolove, die nicht nur einen Ohren- sondern auch einen Augenschmauß darstellt. Diese Truppe wird um viele Künstler aus aller Welt erweitert, so finden sich auf dem “Black Diamond” Album unter anderen Gastbeiträge von M.I.A., Puto Prata, DJ Znobia, Saboros als auch Baile Funk Urgestein Deize Tigrona.
Wir von DNMK hatten auf dem Melt! die Freude, diese Combo live zu erleben und hiermit sei jedem empfohlen, der die Chance dazu hat: Nutzt sie. Noch nie habe – ich zumindest – solch eine Energieleistung auf der Bühne und von dort überspringend auf das Publikum erleben dürfen. Und dabei wohnte ich schon Live Gigs von Metallica, Slipknot, Destiny’s Child, Bushido und den Beach Boys bei. Vergleichbar sind für mich hier nur The Prodigy.
Kuduro, was frei übersetzt etwas wie “harter Arsch” bedeutet und im Tanzstil schwer von – ob man es glaubt oder nicht – Jean-Claude van Damme beeinflusst ist, ist musikalisch schwer zu fassen. In der Originalform eher schwerer zugänglich für unsere westliche geschulten Ohren, ist es dank BSS zu einer Mischung aus Electro, angolanischer Stammesmusik und Rap verschmolzen. Mittlerweile finden auch immer mehr europäische Stilelemente Einfluss in die Musik und Remixe von BSS, was nicht zuletzt im Track “R.I.A.D.” gipfelte, eine Kuduro Neuauflage des Snap Klassikers “Rhythm is a Dancer”.
Viel ist nun geschrieben über Kuduro und Buraka. Aber sprechen lassen sollte man, doch gerade bei einem Musikthema, die Musik. Das “Black Diamond” Album von Buraka sollte für jeden so oder so einen Pflichtkauf darstellen. Wer aber zunächst ein Mal Zugang zur Musik finden will, dem sei das kostenlose Mixtape von BSS namens “Blood Diamond Mixtape” empfohlen. Dies bietet ein buntes Mash-Up aus Remixen, Eigenkreationen und völlig unerwarteten, aber Themebezogenen Stücken die bereits ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Somit bietet das Mixtape auch einen tollen Einblick in die Liveshows von Buraka.
Heute wird der DNMK-Server gesichert und im Laufe der Nacht umgezogen. Anscheinend bekommt unser Hoster es nicht anders hin, die Performanceprobleme in den Griff zu bekommen. Ein Gutes hat es, ich bin beim Daten sichern über einen ganzen Wurf Mixe aus unserem alten Podcast gestolpert, wovon ich insbesondere den Mix von Flameing Dex hervor heben möchte.
Wo wir schon in der Houseecke sind und wir auch kürzlich schon auf Facebook ein paar von Rossis Sets vorstellten, gibt es in diesem Abwasch sein aktuelles Ding.
Ich bade mich immer noch in Faulheit und in der Zeit spucken die Boogee Munstaz einen Mix nach dem anderen raus, leider noch immer jeweils einzeln. Hier nun die aktuellsten Dinger von Dimi und Loco!
Ach, was war das früher schön. Man hatte viel Zeit, da die Arbeit nicht gefühlte 180% des Lebens einnahm und irgendwie war die Motivation Sets aufzunehmen und sie danach zu hören einfach höher. Inzwischen haben wir aber (weiterhin gefühlt) bestimmt hunderte Sets aufgenommen und hören die richtig guten, alten Sets recht gerne bzw. es fehlt die Muse sich am wohlverdienten Wochenende für nur 1,5 Stunden hinzustellen und etwas aufzunehmen.
Zum Glück besteht DNMK aber nicht nur aus einem DJ, geschweige denn mir, denn sonst wären die Mix-Updates sowas von selten… Nun gut, genug ins All geschwallt. Die jetzt kommenden Partydisketten sind von den einzelnen Protagonisten der Boogee Munstaz, die in Bremerhaven sich gerade durch die zwar mäßige, aber vorhandene Clublandschaft spielen und wir haben die Premiere von Loco Garcia, dessen wohl erstes Set Online geht, oder er hat die anderen einfach vor uns versteckt!
Loco gedenkt der Clubkultur aus dem Balkan und selektierte seine favorisierten Tunes. Dimi ist mal wieder in Wechselstimmung und hat nicht drauf warten können, bis ich mit meinem Part von unserem Versus komme. Er bewegt sich im Set im Bereich Baltimore Club und zeigt mal wieder eine weitere Facette von ihm!
Loco sagte: ... Der erste Gedanke, den ich hatte, als ich das morgens mal im Radio hören musste...
Kurt sagte: ... Ohja,…öfter schon Stress mit Händlern bei Ebay gehabt…ätzend sowas....
Franky sagte: ... Hey @Livic; wer hat denn gewonnen? Ich hoffe jedenfalls, daß ich der Gewinner...
Franky sagte: ... Ich möchte so gern gewinnen ,ich bin immer für neue Inspirationen zu haben....
Irmelchen sagte: ... Ist die für mich????