DNMKmusic

Magazin für elektronische Musik

Archive for the ‘Review’ Category

[Spotlight] Native Instruments Traktor Kontrol X1

Posted by Livic On Dezember - 7 - 2009

Ich hatte es ein Post zuvor schon erwähnt, die Neuigkeiten aus dem Hause Native werden immer mit einem gewissen Hype, meist um Richie Hawtin, an den Mann gebracht, allerdings schwingt auch immer ein gewisses “Die Produkte sind halt auch gut” mit.

In meinem Setup, dass ich sehr bald vorstellen werde, ist ein Ecler Nuo 4 mit integriertem Midi-Controller. Dieser sollte anfänglich die Decks 3 & 4 bedienen, später dachte ich darüber nach, die Einheit für Effekte etc. zu nutzen. Abgesehen vom wirklich sehr guten Handling und absolut fantastischem Klang, bin ich nie sonderlich gut mit dem Midi-Kram klar gekommen. Ich hatte wohl irgendwann mal ein altes Laptop so weit, dass auf dem alles installiert war und ich hätte loslegen können. Allerdings war ich nicht sonderlich begabt oder motiviert, mich mit den Mappings auseinander zusetzen.

Trotz dessen schreie ich innerlich immer wieder auf, wie angenehm es mit einem anständigen Controller als Sidekick wäre. Die Hauptarbeit findet natürlich weiterhin über Vinyl und den Rechner statt. Einige Features wie Loops und Effekte fallen dann aber auf den Controller. Derzeit denke ich über ein Allen & Heath Xone 1D oder halt den X1 als Sidekick nach. Es wird wohl auch der x1, in Anbetracht des Preises und der wohl weniger intensiven Arbeit an den Mappings.

Damit ihr euch ein Bild machen könnt, hier einige Videos von Native, die das Gerät vorstellen.

www.native-instruments.com/#/en/products/dj/traktor-kontrol-x1/

[Spotlight] Buraka Som Sistema

Posted by Loco On September - 30 - 2009

Kuduro? Buraka? Znobia? Wegue Wegue? Wer in letzter Zeit in der Nähe der DNMKheads stand und ihren Gesprächen gelauscht hat dürfte denken, dass mit den Jungs was nicht richtig ist. Neue Sprache? Oder doch Rückfall in prepubertäre Kindergartensprechzeiten zwecks massiver Überfeierung?

Buraka Som Systema

Nun, wie so häufig liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Gelegentlich. In diesem Fall ist es eher wieder der Fall, dass DNMK mal wieder Vorreiter in Sachen Trends und Musik ist und die ersten waren, die nach Baile Funk im Norden auch den Kuduro auf die Tanzflächen gebracht haben. Und das in Form der portugiesisch-angolanischen Band “Buraka Som Sistema”, die wir euch mitsamt ihrer Musik heute Mal ein wenig näher bringen wollen. Leser mit guten Geographiekenntnissen, portugiesischer Staatsbürgerschaft oder einem latenten Hang an Namensforschung werden bereits wissen, wobei es sich um Buraka und Kuduro handelt. Der Name der Band leitet sich von einem Stadtteil in Lissabon, Amadora ab. Dort, in Buraca, wohnt die Mehrzahl der angolanischen Einwohner in Lissabon was auch den Nährboden der in den 80er Jahren in Angola entstandenen Musikrichtung Kuduro erklärt. Som Sistema steht hierbei für eine – nunja, zugegebenermaßen – eher dürftige portugiesische Übersetzung des englischen Soundsystems.

MC Pongolove

Buraka Som Sistema (BSS) sind ein 2006er Zusammenschluß diverser Tanzer, Rapper und DJs, die ihre Ursprünge allesamt in unterschiedlichen Musikstilen wie Drum ‘n Bass, Rap, Electro als auch Kuduro wiederfinden. Zum Kernteam gehören hierbei Lil’ John (nein, nicht der YEEEEEAHHH!!! OOOOOKAAAAAY! Typ), Conductor, DJ Riot und Kalaf. Auf den Livetouren werden diese ergänzt vom weiblichen MC Pongolove, die nicht nur einen Ohren- sondern auch einen Augenschmauß darstellt. Diese Truppe wird um viele Künstler aus aller Welt erweitert, so finden sich auf dem “Black Diamond” Album unter anderen Gastbeiträge von M.I.A., Puto Prata, DJ Znobia, Saboros als auch Baile Funk Urgestein Deize Tigrona.

Buraka Som Systema - Blood Diamond

Wir von DNMK hatten auf dem Melt! die Freude, diese Combo live zu erleben und hiermit sei jedem empfohlen, der die Chance dazu hat: Nutzt sie. Noch nie habe – ich zumindest – solch eine Energieleistung auf der Bühne und von dort überspringend auf das Publikum erleben dürfen. Und dabei wohnte ich schon Live Gigs von Metallica, Slipknot, Destiny’s Child, Bushido und den Beach Boys bei. Vergleichbar sind für mich hier nur The Prodigy.

Kuduro, was frei übersetzt etwas wie “harter Arsch” bedeutet und im Tanzstil schwer von – ob man es glaubt oder nicht – Jean-Claude van Damme beeinflusst ist, ist musikalisch schwer zu fassen. In der Originalform eher schwerer zugänglich für unsere westliche geschulten Ohren, ist es dank BSS zu einer Mischung aus Electro, angolanischer Stammesmusik und Rap verschmolzen. Mittlerweile finden auch immer mehr europäische Stilelemente Einfluss in die Musik und Remixe von BSS, was nicht zuletzt im Track “R.I.A.D.” gipfelte, eine Kuduro Neuauflage des Snap Klassikers “Rhythm is a Dancer”.

Viel ist nun geschrieben über Kuduro und Buraka. Aber sprechen lassen sollte man, doch gerade bei einem Musikthema, die Musik. Das “Black Diamond” Album von Buraka sollte für jeden so oder so einen Pflichtkauf darstellen. Wer aber zunächst ein Mal Zugang zur Musik finden will, dem sei das kostenlose Mixtape von BSS namens “Blood Diamond Mixtape” empfohlen. Dies bietet ein buntes Mash-Up aus Remixen, Eigenkreationen und völlig unerwarteten, aber Themebezogenen Stücken die bereits ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Somit bietet das Mixtape auch einen tollen Einblick in die Liveshows von Buraka.

Blood Diamond Mixtape

Also, tune in and dance your ass off – denn dieser Sound erwartet euch unter anderem auf von DNMK bespielten Tanzflächen! Weiterführende Links:
BSS Homepage
Enchufada Store
BSS @ MySpace
BSS @ Facebook
DJ Znobia @ MySpace

DNMK auf dem Melt! Festival

Posted by Dimi On August - 11 - 2009

Melt!Es ist zwar schon ein wenig her und leider waren wir vor Ort auch nur passiv unterwegs. Das aber sollte schon reichen, um dem Loco und mir ein nachhaltiges breites Grinsen, sowie schmerzende Waden zu bereiten.

Angekommen sind wir am Freitag Mittag in dem doch landschaftlichen schönem Gräfenhainichen, genauer Ferropolis, der Stadt aus Stahl. Ich muss vorab vielleicht noch schreiben, dass wir beide noch Festivaljungfrauen waren und halt nicht so ganz den Plan hatten. Also ab auf den Parkplatz, wo schon erste Raves direkt über die Hifi-Anlage des Pkws gehalten wurden, und ich erinnerte mich stark an frühere Paraden in Berlin oder Hamburg.

So was nehmen wir jetzt mit und was lassen wir erstmal liegen. Wir entschieden uns für zweimal laufen, was sich im nach hinein als fataler Fehler herausstellte. Es lag ein hammer Fußmarsch vor uns, und am Freitag waren es immerhin noch 32°C!!!

Wo man nur hinsah Zelte, Zelte, Zelte, Zelte…..ähm ja, Zelte halt! Also suchten wir uns in den hinteren Reihen ein lauschiges Plätzchen. Da ich ja ein Fuchs bin (Achtung Eigenlob!) besorgte ich mir im voraus eins von diesen genialen SchmeißmichhinZelten, und zack, da stand das Lager.

Achtung! Nehmt nie ein Partyfass mit aufs Festival, wenn ihr es nicht kühlen könnt! Das frische kühle aus dem Faß vor Ort lässt euch verwöhnt werden!

bändchentausch

Also auf zum Bändchentausch, Ticket gegen schickes, in Trendfarbe Lila, Armbändchen und schon hat man von Freitag bis Samstag das Recht aufs Gelände zu hoppen. Und genau in dem Moment entleert sich der Himmel über uns. Sturm zieht auf und die ersten Billigzelte, sowie Vorzelte, verabschieden sich. Also warten………………………!

Gleich mal das Newspaper abgegriffen, und die Timetable inspiziert. So Abende stehen! Jazzanova, Boy-8-Bit, Diplo, Buraka Som Sistema, Thunderheist und Goldie war soweit der Plan! Und es war einfach nur schön :D ! Nicht in Worte zu fassen! Ich hab bei Google mal nen bißchen geschaut, was so an Videos geuppt wurde und bin fündig geworden:

Diplo@Melt! 2009

Thunderheist@Melt!

Boy8Bit@Melt!

Buraka Som Sistema@Melt!

Baut euer Zelt nie neben Engländern auf…nie! Bzw. wenn sie es nach euch tun, baut euer wieder ab! Das geht gar nicht. Ich mag ja partyfreudige Menschen, aber feiernde Engländer sind ein Greuel. Das komplette Gegenteil war dann das Junge Mädel, welches mit großen, prall gefüllten, einschlägig bekannten Zipbeuteln vor der Meute stand, und ganz platt frug, ob Interesse bestehen würde, lach! Natürlich feiert DNMK nur auf rein alkoholischer Basis ;-)

Zum Nachmittag dann mal aufs Gelände gehoscht. Ne lange Teerstraße führt direkt zum Gelände und bisher kommt noch nicht wirklich Feeling für nen geniales Rave Weekend auf. Laufen, laufen, laufen……das hatte ich den ganzen Tag schon! Nunja, auf dem Gelände angekommen ist noch nicht wirklich viel los. Der Markus Kafka eröffnet wie jedes Jahr das Melt in der kleinsten Area. Ziemlich langweiliger Mininalsound, und legt wie Hannes wippend an einer Konsole auf *gähn*

Also Bier trinken, Mädels checken, DNMK representen!! Und den Abend einklingen lassen! Pegel und Reizüberflutung lassen dann alles leicht verwischen und ich muss mich echt zusammen reißen das alles in Worte zu fassen! Es ist einfach unbeschreiblich! Ich glaube das folgende Bild spricht für sich und ich möchte jeden bitten, der jetzt Interesse hat nächstes Jahr ein grandioses Festival zu erleben sich Karten zu kaufen!

meltpanorama

Und nein, Dixies müssen nicht sein, denn es gibt jetzt für nen kleinen Obulus richtige Wassertoiletten, die regelmäßig saubergemacht werden! Wenn am Morgen der Kaffee drückt!

Bei den Videos bekomme ich immer wieder Gänsehaut! Ein unvergessenes Wochenende und wir sind nächstes Jahr definitiv wieder am Start! Danke an Loco für dieses Hammer Wochenende!!!!

Rolf Maier Bode – Thirteen Stories

Posted by Livic On Juni - 27 - 2009

Thirteen Stories Ich habe lange überlegt, ob ich die Aufmachung des Artikels über Rolfs neues Album mit der persönlichen Anekdote verbinde oder nicht. Die Frage stellte ich mir in erster Hinsicht bezüglich der Objektivität. Ich dachte, um eine gute Rezension abgeben zu können, sollte ich die Objektivität durch das fehlende, persönliche Moment bevorzugen. Da es aber um Musik geht, ist das absoluter Schwachsinn und der Tatbestand, dass ich Mitte der Neunziger von praktisch allem was von ihm unter dem Pseudonym RMB raus kam abfuhr, würde den Schwachsinn komplett machen.

Die Rave-Euphorie in der genannten Mitte der Neunziger war einer der Höhepunkte des Acts RMB, der von Rolf und seinem ehemaligem Partner Farid  gestaltet wurde. RMB brachte für mich so unvergesslich gute Nummern wie Love is an ocean, Spring oder Reality heraus. Die mit klarem Bezug zum Genre Rave auch oft mit klassischen Komponenten, in den meisten Fällen einem Klavier, kokettierten. Wobei man bei dem Begriff Klavier auch schnell wieder an das stereotype Ravepiano denkt.

Nun denn, die 90iger sind vorbei. RMB haben sich aufgelöst und Rolf orientierte sich musikalisch neu, irgendwie persönlicher – zumindest gefühlt – und die daraus entstehende Musik wird schon im Schaffungsprozess sehr öffentlich und intensiv von ihm in seinem Blog besprochen und einige Entscheidungen wie auch Randerscheinungen wurden dort dargestellt, so dass man als Leser tatsächlich sehr schnell tiefe Einblicke in das Geschehen der Albumproduktion bekam. Die für einen Künstler eher ungewöhnliche Art der direkten Kommunikation mit den Musikliebhabern erschließt sich aber, wenn man bedenkt, dass Rolf sich schon im Vorfeld nicht durch eine Plattenfirma einschränken lassen und im Prozess der Musikschaffung keinen Kompromiss durch kommerzielle Beweggründe zulassen wollte.

Das Album präsentiert unter dem Titel “Thirteen Stories” eben genau dies, dreizehn Geschichten, die in sich dramaturgisch durch gewisse Momente gehen. Wobei man nur erahnen kann, was Rolf beim erstellen dachte. Unabhängig davon schaffen es die Titel einen so einzufangen, dass man sich schnell leicht kopfwippend oder auch melancholisch schwelgend beim Hören erwischt. Das Album folgt keinem festen Genre und ist tatsächlich eher songorientiert aufgebaut, wobei keine bzw. wenige Vocals verwendet wurden.

Ein paar Tracks erinnern mit gewissen Sounds vage an Rave, zeigen aber auch die Weiterentwicklung von Rolfs Musik und im weiteren Verlauf die Unabhängigkeit zu der inzwischen eher negativ belegtem Schublade. Zwar ist eine gewisse Grundmelancholie in den Tracks zu hören, die sich oft sehr energetisch aufbaut und zu einem treibenden Track wird, aber jegliche Schublade wie Trance, Rave oder Progressive wären hier falsch angebracht.

Im Resümee präsentiert Rolf mit dem Album ein eher ungewöhnliches Stück elektronische Musik, das neben vielen Facetten vor allem mit einer gekonnten Umsetzung zeigt wie Musik sich weiter entwickeln kann. Die dreizehn Geschichten stehen tatsächlich für sich selbst, geben aber auch in der Summe das Konzept der Geschichtenerzählung sehr gut wieder.

Wer Freund eher progressiver und vielleicht leicht tranceorientierter Musik ist, um dann doch wieder die Schubladen zu bemühen, sollte sich mit dem Album auseinander setzen. Einige Hörproben kann man auf Rolfs Seite hören und bei Gefallen kann man das Album für je 15€ plus 2,90€ Versand gleich direkt ordern.

Meine persönlichen Lieblingstracks sind Liquid Rite, Muxed und All In… Und bezüglich der oben erwähnten, persönlichen Anekdote, schaut auf mein privates Blog, der letzte, unten aufgeführte Link!

www.rolfmaierbode.com
www.rolfmaierbode.com/blog/
www.macmagazin.de/5812/wer-ist-eigentlich-rolf-maier-bode/
www.depechemode.de/electro/2009/05/im-interview-rolf-maier-bode-verlosung/
www.beatblogger.de/2009/05/interview-mit-rolf-maier-bode-ehem-rmb/
www.feierei.de/rolf-maier-bode-thirteen-stories-eigenvertrieb/2009/03/31/
wp.florianbreidenbach.de/2009/04/24/rolf-maier-bode-thirteen-stories-album/
www.muschisuppe.com/2009/04/01/yay-livics-erster-richtiger-gig/

Native Instruments Workshop zu Traktor Pro

Posted by Livic On Dezember - 5 - 2008

NI_Workshop

Knapp eine Woche nach dem Workshop schaffe ich es nun auch endlich mal darüber zu schreiben. Native Instruments lud also zum Traktor (Scratch) Pro Workshop im Rahmen der Klangwerktage im Kampnagel.

Die Location des Workshops hatte das richtige Ambiente, wie ich fand. Ein leicht schmodderiger Lagerhallenstil brachte zumindest etwas Clubstimmung. Was in Anbetracht des Themas ja nicht falsch war. Es galt die neue Software zum digitalen Deejayen aus dem Hause Native kennen zu lernen.

Ich hatte mir ja nach dem Early Bird Traktor Scratch Paket vor kurzem erst Traktor 3 gekauft und habe dadurch das kostenlose Update auf Pro bekommen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich erst gestern dazu gekommen bin die Software auch zu installieren. In Folge dessen möchte ich aber demnächst mit einer entsprechenden Berichtertstattung dem Rechnung tragen und detailliert meine Sicht auf die Software zeigen. Eventuell auch mit einem kurzen Screencast.

Zum Workshop; welcher von DJ Freshfluke aus Berlin moderiert wurde. Ihres Zeichens junge Mutter und Beta-Testerin der Software, sowie fleißiges Forenmitglied, dass wohl auch oft und gerne beratend zur Seite steht.

Freshfluke erklärte nun die neuen Features der Software, wobei ich nur wenig Neues mitnahm und meine eh schon dürftigen Fragen schnell beantwortet wurden. Ohne das ich Fragen musste.

Wer sich schon einige Zeit mit der Software beschäftigt konnte auch nicht unbedingt so viel neues mitnehmen. Der Umgang mit dem schon bekannten System bringt einem die Steigerungen – bei mir von FS 1.5 auf Traktor Scratch, dann 3 und nun Pro – autodidaktisch und intutiv näher. Das schöne ist, dass Traktor nah am DJ entwickelt und Ansprüche auch verstanden werden. So ist zB die Integration von Cover längst überfällig gewesen. Interessant ist auch die Veränderung der Cue-Points, die praktisch ein Loop mit Länge 0 sind. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man diesen Cue nach belieben verlängern und hat somit einen amtlichen Loop von 4, 8 oder weiteren Längen.
Die Funktionsvielfalt in Traktor Pro zeigt sich vor allem in der Arbeit mit den Tracks. So wurde die Bearbeitung der Tags, Beatgrids und die genannten Cues um einiges verbessert. Darüber hinaus wurden einige nette Effekte aus anderen NI-Applikationen übernommen und geben so ein weiteres Spektrum an interessanten Möglichkeiten. Wobei ich weniger die Effekte hervorheben möchte… Im Weiteren wurde wohl die Integration von Controllern verbessert und ich warte schon sehnlichst darauf mein Nuo 4 anzuschließen. Mal schauen, ob ich es gebrauchen kann, ansonsten besorge ich mir einen Faderfox.

Abschließend bleibt zu sagen, dass der erste Eindruck ein weitaus besseres Look & Feel als die vorherigen Versionen bringt. Ich sehe da zwar noch Verbesserungsbedarf an manchen Stellen, dass ist aber fast alles Kleinkram.

Ach ja, zwei Sachen noch. Durch die Beatgrids und dem Quantisierungsmodus kann man, laut Freshfluke “auch noch mit 1,5 im Turm auflegen” und es ist kein Unterschied mehr zwischen Traktor Pro und Traktor Scratch Pro. Bis auf die Steuerung mit Platten!

www.native-instruments.com
www.listentopro.com

Labelvorstellung: Mothership Music

Posted by Loco On Februar - 12 - 2008

In einer neuen Rubrik auf DNMK sollen von nun an interessante neue und alte, kleine und große, deutsche als auch ausländische Labels vorgestellt werden.

Den Anfang macht Mothership Music, ein Sublabel von Dirtybird, welches mit dem Release von “Victor Casanova” der Italoboyz am 17.07.2007 in San Francisco, US of A, das Licht der Welt Mothership erblickte.

Gegründet wurde Mothership Records vom Inhaber von Dirtybird, dem Produzenten und DJ Claude VonStroke. Wie viele andere Musiker auch (Beispiel: Eric Prydz mit Mouseville, Pryda etc.) gründete er Mothership Records, um über dieses Label einen etwas anderen Sound zu vermarkten.

Steht Dirtybird noch eher für einen technoiden, funky Sound (gutes Beispiel sind hier “The Big Kazoo EP” von Style of Eye oder “Who’s Afraid of Detroit?” von Claude VonStroke), so soll auf Mothership mehr experimentiert werden. Bestes Beispiel hierfür sei das eingangs genannte “Victor Casanova” von den Italoboyz – ein sehr minimaler Track, in dem ein Vocal eines Oper- oder Fado-Lieds eingespielt wird und zu einem kompletten Bruch führt. Klingt krank, klingt unspektakulär, klingt bedingt tanzbar – ist aber einfach gut.

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Review Let’s Play 08.12.

Posted by Livic On Dezember - 10 - 2007

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Kurz und knapp! Es ging überraschender Weise bis knapp 4 Uhr Morgens und für die lächerliche Werbung, die wir gemacht hatten, ging es eigentlich. Wobei ganz klar der Großteil nur Laufpublikum war, egal!

Die Fotos und Video sind auf MADbutPHAT.de zu sehen, bis zum 19. Januar 2008! ;)