DNMK

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Archive for the ‘TechCheck’ Category

Sennheiser HD 25 flicken

Posted by Livic On Mai - 2 - 2011

Mein überallegeliebter HD 25 hatte mal wieder Blessuren. Das gute Stück hält schon seit über 10 Jahre mehr als gut aus und wurde im Laufe der Zeit öfter mit neuen Polstern und zuletzt vor zwei Jahren mit einem neuen Kabel ausgestattet.
Leider war das Austauschkabel kein originales, was ich erst als egal empfand, aber nun, knappe zwei Jahre später… Wie immer gilt: Wer billig kauft, kauft zwei mal und da ich kein Bock auf ein neues Kabel hatte, dachte ich mir: Ich schlag zwei Fliegen mit einer Klappe. Der Adapter von 3,5 auf 6,3 störte mich eh. Daher habe ich mir einen neuen güldenen Stecker zum verlöten gekauft und wollte mich zugleich ans Werk machen, kappe den alten Stecker und sehe pro Hörer zwei Litzen und denke mir: WTF!

Natürlich haben alle vier Litzen unterschiedliche Farben (Rot, Blau, Gelb, Silber), so dass ich erst mal auf den Schlauch stand, was die Masse angeht. Auch das Netz war keine große Hilfe, denn all die tollen Ratschläger gingen immer von der gleichen Farbe für die Masse aus.

Was half, war probieren, klar… Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn Du gerade zufällig vor der gleichen Situation stehst. Gelb und Rot sind die Seiten, der Rest (Silber und Blau) sind die Masse. Rot ist in der Regel Rechts, was bei dem Kopfhörer, zumindest für mich, und in Anbetracht des Jobs, mehr als egal ist! ;)

Native Instruments Traktor (Scratch) Pro 2

Posted by Livic On März - 15 - 2011

Ach, wird auch mal Zeit! Das endlich mal wieder eine neue Software am Geldbeutel kauert und das Verlangen schürt in unsinniges Zeug zu investieren. Das ist keine Kritik an die wirklich guten und teils zu bedachten Produkte Natives, sondern eher an meiner/unserer kommerziellen Degeneration, denn kaum kündet NI etwas an, werden die Augen feucht und man schaut möglichst viele Tutorialvideos, die NI gerne im Vorfeld zeigt, um dann den Entschluss zu fassen: ich brauch X1, S4 und Traktor Pro 2!

So zieht sich das bei DNMK meist und zum Glück über mehrere Köpfe. Dimi hat sich, nachdem der die Maschine wieder verkauft hat, das S4 zugelget. Loco paart sein Kaoss Pad mit dem X1 und allesamt werden sie am 1. April die Ugrades für eigentlich schmales Geld ziehen. Es ist auch schon ziemlich fair, dass man bei NI ein mal richtig Geld ausgibt (mein Audio 8 Traktor Scratch Paket kostete seinerzeit 600 Scheine) und man dann fast fürstlich mit Updates belohnt wird. Zwar habe ich auch noch mal Traktor 3 gekauft, dann allerdings Traktor Pro für Umme bekommen!

Wir warten also sehnsüchtig und ärgern uns, denn am 26.03., wenige Tage vor Release, haben wir einen Gig! Vielleicht kommen wir noch an die Public Beta ran, die soll angeblich bald starten…

http://native-instruments.com/#/de/products/dj/traktor-pro-2/

Aktuelle Videos zu den Geräten und vor allem Traktor Pro 2, findet ihr hier!

Native Instruments Kontrol S4

Posted by Livic On August - 17 - 2010

Ich bin mal wieder zwie gespalten, was das Ding kann, ob man es braucht, oder ob man nicht doch einfach bei dem bleibt was man kann. Die neuen Möglichkeiten eines weiteren Gerätes sind mit Sicherheit ein zu schätzendes Gut. Aber bei der Fülle an neuen Produkten vergisst man auch schnell die noch nicht entdeckten, vorhandenen Möglichkeiten zu entdecken.

Hier nun ein kurzes Video, dass und hoffentlich alle überzeugt sofort das Gerät zu kaufen:

P.S.: Das DNMK-Sommerloch soll mit diesem Beitrag hoffentlich beendet sein!

In der langen Reihe der Produkttests stoßen wir neben dem DJ-relevanten Zeug auch gerne auf Consumer-Produkte. So habe ich schon einige Kopfhörer von Sennheiser vorgestellt, oder auch iPod-Docks und W-Lan-Telefone. Der Kontext ist immer Musik und so kommt es auch zum Konsens.

In dieser Ausgabe habe ich nun den AKG K390 NC zur Verfügung gestellt bekommen. Das NC steht für Noise Cancelling, was den Kopfhörer im Vorfeld interessant machte, beim Auspacken allerdings überraschte, denn Kopfhörer mit aktiver Rauschunterdrückung kommen immer mit einem weiteren Part daher. Dieser ist beim AKG im oberen Drittel als Rever-Klammer angebracht. Das macht den Kopfhörer leider etwas eingeschränkt nutzbar. Trotz dessen kommt man nach einer kurzen Gewöhnungszeit relativ gut damit klar.

Die Fakten: Laut AKG ein Gewicht von 10 Gramm, welches wohl ohne Batterie und Kabel ist. Dynamisch geschlossene Bauform, die die 125 dB direkt ins Ohr bringt. Passive Nutzung, sprich ohne Batterie/Rauschunterdrückung möglich. Separate Kabel für die Nutzung am Mp3-Player oder am Telefon (laut Hersteller für iPhone und BlackBerry, am Palm Pre funktioniert es auch tadellos). Eingebautes Mikro für die Nutzung am Handy (wie gesagt: iPhone, BlackBerry, Palm Pre) und die kleineren Goodies: verschieden große Ohrstöpsel und ein recht schickes Etui für den Transport.

Im Gebrauch muss man sich wie gesagt an den kleinen Klotz zur Rauschunterdrückung gewöhnen, was insbesondere beim Hemdtragen, so platt es auch klingen mag, relativ schnell geht. Unterwegs lässt sich die Klammer recht einfach an der Jacke oder Tasche befestigen. Sitzt man am Schreibtisch, liegt es mit Glück auf dem Tisch oder man entwickelt seine eigene Technik, um es am Pulli zu klemmen. Belohnt wird man mit AKG-typischen Sound, der in den Höhen etwas klarer ist, aber auch satt und voluminös transportiert wird.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich wohl noch nicht das richtige Umfeld zur Nutzung der Rauschunterdrückung gefunden. Bei meinen Versuchen habe ich keinen großen Unterschied zwischen normalem Zustand und dem Noice Cancelling erhört. Im Gegenteil, wenn ich es aktiviere, erhalte ich ein leichtes Rauschen. Das ist zwar rein technisch nicht verwunderlich, da Reduktions-Filtergeräte mit Gegenfrequenzen arbeiten, aber vom Verständnis her nicht richtig.

Im Fazit hat der Kopfhörer ein ausgesprochenes Potenzial. Die Nutzung an mehreren Geräten, vom Laptop zum Mp3-Player und natürlich dem Handy, an welchen der AKG dann zum Headset mit Mikro wird, ist überaus ausgewogenen. Der dann ausgerollte Klangteppisch ist salopp gesagt anständig und besticht vor allem durch klare Töne. Für einen Straßenpreis von knapp über 90 Euro geht der K390 über den Ladentisch und bekommt somit weiterhin eine gute Note, da Preis-/Leistungsverhältnis relativ anständig sind. Leichte Abzüge gibt es für die eher unhandliche Störgeräuschreduktionseinheit, in sofern sollte man eventuell den K 370 in Augenschein nehmen. Dieser kommt für knapp 60 Euro daher, hat bis auf die fehlende Einheit annähernd identische Werte.

www.akg.com/personal/K_390_NC
www.akg.com/personal/K_370

Show me your DJ-setup: Tagedieb

Posted by Livic On April - 17 - 2010

Unsere phänomenale Serie findet noch kein Ende. Trotz der kurzen Pause geht es heute mit dem Setup meines ehemaligen Team-Kameraden und Wahl-Ingolstädter weiter. Auch er ist einer, der am klassischen Setup angefangen hat und vor einigen Jahren mit ersten digitalen Elementen anfing. So übernahm er mein Final Scratch 1.5 und landete dadurch etwas später bei Traktor Scratch, welches er jetzt nicht mehr missen möchte.
Inzwischen erweiterte sich das Repertoire um einige Midi-Controller und demnächst kommt die All-in-one-Lösung durch das Korg Zero 4.

Vorweg muss man noch sagen, das er und ich uns immer gegenseitig mit Equipment befruchtet haben. Ich habe seine PDX 2000 und JBL Control 1 übernommen, er kam durch mich auf den Traktor-Geschmack und ruft auch immer fleißig an, wenn mal wieder was an seinem Setup hakt. Wobei er in Sachen Midi weitaus intuitiver ist als ich.

Tagediebs Setup im Detail:
Plattenspieler: Technics SL 1210 M5G
Mischpult: Pioneer DJM 500
Midi-Controller: Numark OMNI Control & Korg nanoKONTROL
Digital Vinyl Emulator: Native Instruments Traktor Scratch Pro
Kopfhörer: Technics RP-DJ 1210E-S
Theke: Eigenbau

Wie es sich anhört, wenn Tagedieb das Setup benutzt:
Tagedieb – Italektropop by DNMKmusic

Voran gegangene Setups:
Phunk
Loco Garcia
Don Rossi
Dimi