Ich bin mal wieder zwie gespalten, was das Ding kann, ob man es braucht, oder ob man nicht doch einfach bei dem bleibt was man kann. Die neuen Möglichkeiten eines weiteren Gerätes sind mit Sicherheit ein zu schätzendes Gut. Aber bei der Fülle an neuen Produkten vergisst man auch schnell die noch nicht entdeckten, vorhandenen Möglichkeiten zu entdecken.
Hier nun ein kurzes Video, dass und hoffentlich alle überzeugt sofort das Gerät zu kaufen:
P.S.: Das DNMK-Sommerloch soll mit diesem Beitrag hoffentlich beendet sein!
In der langen Reihe der Produkttests stoßen wir neben dem DJ-relevanten Zeug auch gerne auf Consumer-Produkte. So habe ich schon einige Kopfhörer von Sennheiser vorgestellt, oder auch iPod-Docks und W-Lan-Telefone. Der Kontext ist immer Musik und so kommt es auch zum Konsens.
In dieser Ausgabe habe ich nun den AKG K390 NC zur Verfügung gestellt bekommen. Das NC steht für Noise Cancelling, was den Kopfhörer im Vorfeld interessant machte, beim Auspacken allerdings überraschte, denn Kopfhörer mit aktiver Rauschunterdrückung kommen immer mit einem weiteren Part daher. Dieser ist beim AKG im oberen Drittel als Rever-Klammer angebracht. Das macht den Kopfhörer leider etwas eingeschränkt nutzbar. Trotz dessen kommt man nach einer kurzen Gewöhnungszeit relativ gut damit klar.
Die Fakten: Laut AKG ein Gewicht von 10 Gramm, welches wohl ohne Batterie und Kabel ist. Dynamisch geschlossene Bauform, die die 125 dB direkt ins Ohr bringt. Passive Nutzung, sprich ohne Batterie/Rauschunterdrückung möglich. Separate Kabel für die Nutzung am Mp3-Player oder am Telefon (laut Hersteller für iPhone und BlackBerry, am Palm Pre funktioniert es auch tadellos). Eingebautes Mikro für die Nutzung am Handy (wie gesagt: iPhone, BlackBerry, Palm Pre) und die kleineren Goodies: verschieden große Ohrstöpsel und ein recht schickes Etui für den Transport.
Im Gebrauch muss man sich wie gesagt an den kleinen Klotz zur Rauschunterdrückung gewöhnen, was insbesondere beim Hemdtragen, so platt es auch klingen mag, relativ schnell geht. Unterwegs lässt sich die Klammer recht einfach an der Jacke oder Tasche befestigen. Sitzt man am Schreibtisch, liegt es mit Glück auf dem Tisch oder man entwickelt seine eigene Technik, um es am Pulli zu klemmen. Belohnt wird man mit AKG-typischen Sound, der in den Höhen etwas klarer ist, aber auch satt und voluminös transportiert wird.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich wohl noch nicht das richtige Umfeld zur Nutzung der Rauschunterdrückung gefunden. Bei meinen Versuchen habe ich keinen großen Unterschied zwischen normalem Zustand und dem Noice Cancelling erhört. Im Gegenteil, wenn ich es aktiviere, erhalte ich ein leichtes Rauschen. Das ist zwar rein technisch nicht verwunderlich, da Reduktions-Filtergeräte mit Gegenfrequenzen arbeiten, aber vom Verständnis her nicht richtig.
Im Fazit hat der Kopfhörer ein ausgesprochenes Potenzial. Die Nutzung an mehreren Geräten, vom Laptop zum Mp3-Player und natürlich dem Handy, an welchen der AKG dann zum Headset mit Mikro wird, ist überaus ausgewogenen. Der dann ausgerollte Klangteppisch ist salopp gesagt anständig und besticht vor allem durch klare Töne. Für einen Straßenpreis von knapp über 90 Euro geht der K390 über den Ladentisch und bekommt somit weiterhin eine gute Note, da Preis-/Leistungsverhältnis relativ anständig sind. Leichte Abzüge gibt es für die eher unhandliche Störgeräuschreduktionseinheit, in sofern sollte man eventuell den K 370 in Augenschein nehmen. Dieser kommt für knapp 60 Euro daher, hat bis auf die fehlende Einheit annähernd identische Werte.
Unsere phänomenale Serie findet noch kein Ende. Trotz der kurzen Pause geht es heute mit dem Setup meines ehemaligen Team-Kameraden und Wahl-Ingolstädter weiter. Auch er ist einer, der am klassischen Setup angefangen hat und vor einigen Jahren mit ersten digitalen Elementen anfing. So übernahm er mein Final Scratch 1.5 und landete dadurch etwas später bei Traktor Scratch, welches er jetzt nicht mehr missen möchte.
Inzwischen erweiterte sich das Repertoire um einige Midi-Controller und demnächst kommt die All-in-one-Lösung durch das Korg Zero 4.
Vorweg muss man noch sagen, das er und ich uns immer gegenseitig mit Equipment befruchtet haben. Ich habe seine PDX 2000 und JBL Control 1 übernommen, er kam durch mich auf den Traktor-Geschmack und ruft auch immer fleißig an, wenn mal wieder was an seinem Setup hakt. Wobei er in Sachen Midi weitaus intuitiver ist als ich.
Es ist tatsächlich so, dass man die Harmonie auch als DJ nicht vernachlässigen sollte und entweder eine unterbewusste Art des Plattenauswählens im Laufe der Zeit verinnerlicht (wie ich), oder tatsächlich mit musikalischem Halbwissen die Platten ausschließen kann, die nicht harmonisch sind.
Wir haben die aktuelle Version von Mixed in Key zur Verfügung gestellt bekommen, um zum einen für uns erst ein mal zu erfahren, ob es sich lohnt. Zum anderen, um euch anhand eines geläufigen Beispiels zu zeigen, was es vielleicht bringt.
Mein erstes Vor-Resümee: Ich war erstaunt, wie die Software einen die Playlist sortieren lassen kann. Ich hätte manche Tracks nie in der Art nacheinander gespielt.
Die Gefahr, die ich sehe: Kohle-DJs brauchen jetzt echt fast nichts mehr können. Allerdings ist eine Anwendung wie Mixed in Key auch nicht 100%ig. Im geradlinigen und simplen Bereich wie Techno oder Minimal wird wohl jeder Kohle-DJ mit der Software noch einen Schritt weiter kommen. Allerdings kann sich Mixed in Key auch irren, je komplexer der Track wohl wird, nachvollziehbar.
Letzt endlich ist das Tool ein nettes Werkzeug, dass einem eine Empfehlung geben kann, wenn man mal wieder nicht weiß, welchen seiner 2000 Tracks man “jetzt” spielen soll.
Hier nun unser Mixed In Key “Dimi vs. Livic” Special. Den Anfang macht Dimi mit seinem, nach eigenem Gusto gemixtem Set.
Im Resümee hatte ich mit circa drei Tracks ordentliche Schwierigkeiten. Ich hatte die Playlist sortiert, ohne die Tracks gehört zu haben, und mich nur an den MiK-Tags orientiert. So kamen zwar ganz gute Kombinationen heraus. Allerdings war z.B. der Übergang von Track 2 auf 3 (laut MiK) nicht harmonisch, es fehlte ein Track mit entsprechender Harmonie. Gut, ich habe dort enorm geloopt und mich halt irgendwie raus gewunden.
Gegen Ende des Sets, ca. am Anfang des letzten Drittels, wurde ich dann mit merkwürdigen, fast unmixbaren Kombinationen überrascht und ich hab kurzfristig die Software, und auch zwei ziemlich bescheuerte Tracks, verflucht.
Im folgenden gehe ich noch kurz auf den Funktionsumfang von Mixed in Key ein. Die Software macht im Prinzip nichts anderes, als den Track zu analysieren, um dann einen Tag mit dem entsprechenden Wert an das Mp3 zu heften. Das sieht dann so aus:
Der vorher bestimmte Ordner mit Mp3s wird durchsucht und die Daten des Tracks werden analysiert. Der Tag (Key result) kann an das Mp3 gehangen werden. Dabei kann man auswählen, ob das Tag nur im Comment des ID3-Tags auftaucht, und somit nur in Traktor u.ä. sichtbar wäre, oder, ob das Tag an den Dateinamen geheftet wird.
Die Tracks, deren Ergebniss blau eingefärbt und unterstrichen sind, können durch das separat zu erwerbende Platinum Notes noch in der Lautstärke angepasst werden. Kann Sinn machen, allerdings traue ich Tools nicht, die Mp3s auf einen Mittelwert setzen wollen, zumal Traktor auch Autogain hat.
Im Großen und Ganzen ist Mixed In Key für die zu empfehlen, die eine sehr große Sammlung Mp3s haben und u.U. auch ständig mit neuen Tracks versorgt werden. Ich z.B. skippe oft nur durch Tracks und weiß dann entsprechend, ob der Track etwas für mich ist, oder nicht. Das mache ich schon seit meiner Vinyl-Zeit so und wie heute, hörte ich die Tracks dann erstmals im Club oder bei der Aufnahme komplett. Da können überraschende Hooks und andere Überraschungen kommen, die zwar durch Mixed In Key nicht abgefedert werden, aber man weiß anhand des Keys bei einem eher unbekannten Track, ob es passen “könnte”, denn wie gesagt, ein gewisses Fehlerpotenzial ist da und zum anderen sollte man immer die eigene Kreativität bemühen, um auch eventuell unpassende Tracks gekonnt ineinander zu bringen, wenn man meint, dass die eigene, und vor allem die Stimmung der Hörenden, es zulässt!
Annähernd täglich kommt ein neuer Controller auf den Markt, von dem gesagt wird, dass genau dieser den Ansprüchen eines DJs gerecht wird. Wenn man etwas zurück blickt, sieht man eine ganze Herde von Controllern, die spärlich versuchen ein DJ-Setup nachzuempfinden. Mir ist es noch immer schleierhaft, warum Jog-Wheels die große Erlösung sein sollen?
Es geht aber auch weit ab vom Gemini und so weiter Controller-Markt mit gut durch- oder bedachten Geräten ab. In erster Linie kommen wir da derzeit nicht am X1 oder Maschine von Native Instruments vorbei, welche mit guten Marketing-Ideen ein sehr gutes Standing haben. Man schnappt sich Richie, lässt ihn damit in einem verwackelten Video auflegen und später, wenn schon alle nass sind, kommt ein Rafik daher und zeigt, dass man Maschine als Midi-Controller für Cue-Points nutzen kann. Dass das Gerät weitaus mehr kann, sollte den meisten bewusst sein.
Nun stellt sich die Frage nach dem Anspruch eines Controllers? Wobei ich mich ja immer frage “Brauche ich überhaupt einen?”. Ja, aber nicht um nur damit die Hauptarbeit zu machen. Was Richie und ich schon seit jeher machen (er), oder machen wollten (ich), ist es, dass man einen Midi-Controller als Sidekick nutzt. Der Hawtin hat sich eine Armada Xones aufs Pult gebaut (wer hat, der hat, kann man dann auch ruhig zeigen) und ich bastelte mit meinem Nuo 4 rum, um damit die Decks drei und vier zu steuern.
Nun ist das Nuo 4 eher suboptimal. Es gibt nur XP-Treiber, manche Elemente lassen sich nur schwer oder langsam steuern, wie z.B. der Wechsel des Decks und generell ist der konzentrierte Blick steil nach unten auf ein Mischpult/Controller/Hybrid schweine uncool!
Was nun machen? – Die Szene separiert sich! Viele legen inzwischen wieder mit CD auf oder nutzen ihre Software via Timecode-CD (siehe Rossi & Phunk) und schwören auf den Spielkram, den ein Pioneer-Mischer und CD-Player mit sich bringen, mit recht. Andere bleiben weiterhin bei der Haptik des Vinyls und setzen auf Serato oder Traktor Scratch Pro. Beides gute Systeme, die jeweils ihre Vorzüge haben.
Als Plattenhorst der alten Schule ist man den gelben Button unten rechts gewohnt. War, ist und bleibt ein gewisser Standard, wobei viele Clubs auch gerne ein Allen & Heath aufstellen.
So hat man sich angewöhnt in der Zeit, in der man nicht die Beats matchen muss, den Button mehr oder minder sinnvoll zu missbrauchen, um seinen Set die gewisse Würze zu geben (viele DJs waren die Einzigen, die den Mehrwert hörten). So kann man heute den Gedanken weiterspinnen und sich für sein digitales System Erleichterung in Form von Slimline-Controller holen.
Diese Controller, wie Korg Nano oder Akai LPD8, sind schmal, einfach aufzustellen und mit dem richtigen Ständer glotzt man nicht nur in eine starre Richtung. So hat die Meute wenigstens das Gefühl das man lebt, wenn man zwar im Set vertieft ist, man aber ab und an die Blickrichtung wechseln muss.
Die Korg Nanos gibt es in drei Ausführungen, wobei man sich einfach seinen Ansprüchen nach auf deren Funktionen konzentrieren kann. Das Akai LDP8 konzentriert einiges davon in einem Gerät und ich möchte behaupten, dass man mit dem Gerät rafik’esk die Effekte und Cue-Points von Traktor Scrach bedienen kann.
Einen ähnlichen Weg geht auch das DN-HC1000S von Denon, dass zwar annähernd die Slimline-Passform hat, aber einen weitaus höheren Funktionsumfang hat und man den Vergleich zum X1 nicht leugnen kann. Wobei meiner Erinnerung nach, das Denon weitaus früher angekündigt wurde. Zudem ist es ein schon fast zu glattes Pendant, da es Serato zertifziert ist, bestimmt aber ebenso einfach für Traktor zu nutzen ist (Edit: Ich habe am Wochenende in der 1.2.3 de Settings für den Denon-Controller gesehen!).
Bevor wir zu den weiterführenden Links kommen, sei noch kurz die zwar etwas teurere, aber durchaus gute Faderfox-Serie genannt. Die wohl als Urväter der Sidekick-Controller gelten und bei vielen Anwendern hohes Ansehen erhalten.
Im Resümee ärgere ich mich ein wenig, dass ich vorher nicht mehr mit meinem Nuo 4 gemacht habe, werde aber mit dem gleich eintreffenden Akai LDP8 schauen was ich für mich noch erreichen kann. Ob man ein Set durch solch Spielzeug hervorheben sollte, ist mit Sicherheit eine Frage von Können oder Talent, viel mehr davon, dass man dann auch weiß was man macht. Verschafft euch selbst einen Überblick!
Native Instruments Traktor X1 Controller Native Instruments Maschine Korg Nanos Akai LDP8 Denon DN-HC1000S Faderfox
Kürzlich habt ihr erst den sehr ausführlichen Test des Kaossilators gesehen. In diesem zeigte euch Dimi wie man mit dem Gerät einzelne Spuren erstellen kann und seine Samples bzw. Loops dann allein oder zusammen abspielt.
Sowohl beim Kaossilator als auch bei Kaoss Pad Mini, wie eigentlich bei allen Kaoss-Geräten, erfolgt die Steuerung über ein Touchpad. Die Steuerung ist dadurch intuitiv und sehr flüssig. Allerdings darf man trotz dessen nicht auf gut Glück in das Pad greifen. Die Steuerung der Effekte beim Kaoss Pad richtet sich nach den Zonen des Touchpads. Durch die zentrale Positionierung auf dem Feld und einer Bewegung zu einer der Ecken oder zur Seite erzeugt man den entsprechenden Sound oder Effekt. Ebenso kann man in den Ecken anfangen und danach in die Mitte oder in eine andere Ecke wischen. Wildes herumfuchteln bringt in den meisten Fällen nur Soundbrei heraus, aber nach einiger Zeit erkennt man mit etwas Gespür wie sich der Effekt oder Sound bei welcher Bewegung verhält.
Wie das im Optimalfall aussehen kann, sieht man sehr gut bei Beardyman, der inzwischen bis zu vier Kaoss Pad 3 bei seinen Auftritten benutzt.
Das Kaoss Pad 3 ist wohl auch das Maß der Dinge was intuitive und ausgereifte Effektgeräte angeht. Durch die durchdachten Optionen und der eleganten Steuerung hat man viel potenzial, welches man sowohl als DJ, Beatboxer oder anderweitiger Artist nutzen kann.
Ich habe für Digital Listening vor einiger Zeit das Kaoss Pad 3 mir etwas näher zur Brust nehmen können und abgesehen von unserer Performance in diesem Test war das Gerät mehr als beeindruckend. Lange Rede, kurzer Sinn: Neben dem Kaossilator hat uns Korg das Kaoss Pad Mini zur Verfügung gestellt. In erster Linie sind die Geräte dafür ausgelegt mobil genutzt zu werden. Dank Kopfhöreranschluss und Batteriebetrieb ist es ein einfaches im Bus zu seinen Samples abzurocken oder Mp3s aus dem iPod live zu bearbeiten. Das Szenario ist vielleicht nicht für jeden etwas, daher kann man mit einem separat erhältlichen Netzteil die Geräte darüber hinaus auch gut in einem festen Setup nutzen.
In meinem Fall habe ich mir die Mühe gemacht und das Kaoss Pad Mini zuerst an meiner Send/Return-Einheit angeschlossen. Wahrscheinlich war das Mischpult dafür verantwortlich, dass das Signal des Minis zu leise war, so kam ich kurzerhand auf die Idee den Ausgang des Pads an einen Line-Kanal anzuschließen, an den Eingang des Pads kann man einen Record- oder Master-Ausgang des Mischpultes nutzen. Was nebenbei bemerkt ein Workaround für diejenigen ist, die keine Send/Return-Einheit am Mixer haben. Neben dem Fader kann man so per Klangregelung und Gain die Intensität der Effekte sehr komfortabel und umfangreich bearbeiten.
Etwas, dass natürlich beim 3er Kaoss Pad besser gelöst wurde, als beim Mini, ist die Nutzung bzw. Ansteuerung der jeweiligen Effekte. Kann man z.B. auf dem 3er den Effekt am Pad ablesen, sollte man sich für das Mini die Liste der Effekte zur Hand nehmen. Sich die für seine Vorhaben prädestinierten herraus suchen und die Nummern der Effekte im besten Fall auswendig lernen oder halt auf der Rückseite per Aufkleber o.ä. unterbringen. In Anbetracht das man das Gerät auf jeden Fall kennen lernen muss und man unter Umständen sogar heavy User wird, sollte man den letzten Absatz vergessen und einfach sein Ding machen.
Besonders inspirierend war die Installation des Minis durch die langen Cinchkabel und des Batteriebetriebs. Dadurch kann man das Pad einfach in die Hand nehmen und mit leichten Rock’n'Roll Allüren in sein Set reineffekten. Stelle ich mir unter anderem auch grandios bei DJ-Teams oder anderen Zusammenspielen vor.
Alles in allem ist das Kaoss Pad Mini eine gute Anschaffung für den DJ oder Musiker, der ein relativ einfach zu bedienendes Effektgerät benötigt und gerade nicht das Geld für ein 3er Kaoss Pad übrig hat. Die Vielfalt der Effekte ist enorm und das wichtigste, der Klang ist phänomenal. Manche internen Effektgeräte eines Mischpultes sind nicht so qualitativ.
Vor 3 Jahren bin ich vom “Good old vinyl” auf das Medium CD gewechselt. Als Player kamen für mich nur die Pioneer CDJ-1000 MK3 in Frage, weil man auf Partys und in Clubs sowieso darauf stößt. Außerdem sind meiner Meinung nach Bedienung und Verarbeitung bis heute unerreicht.
Als Mixer steht bei mir der Pioneer DJM-800 und das wird sich auch nicht so schnell ändern. Ich liebe dieses Pult. Die Effekte sind super dosierbar und man kann echt viel damit anstellen. Die Bedienung ist selbsterklärend: Clubstandard eben.
Als Kopfhörer dient mein guter alter Sennheiser HD25, der bald durch einen neuen HD 25 ersetzt wird. Im Thema Monitoring bin ich altmodisch und vertraue auf meine alten JBL Control One zusammen mit einem Subwoofer von Heco. Achja, fast vergessen, aus nostalgiegründen und zum Abspielen meiner zahlreichen alten Platten habe noch einen Technics 1210 MK2 stehen, der leider viel zu selten benutzt wird. Eine M-Audio Fasttrack Pro benutze ich als Recording Soundkarte und allgemeine Audio Schnittstelle.
Momentan experimentiere ich gerade an ersten eigenen Tracks. Dafür kam für mich nach einem Besuch in einem Studio nur Logic 8 als DAW in frage. Da musste natürlich erst mal der passende iMac her. Als Midi Keyboard habe ich ein M-Audio Axiom Pro 1 und ein Alesis Photon 25 in meinem Home Studio. Das M-Audio lässt sich aufgrund der vielen Regler und Knöpfe auch sehr gut für Logic als Midi Controller verwenden. Insgesamt bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ganzen, auch wenn sicherlich noch das eine oder andere Gerät dazukommen wird.
Ich hatte es ein Post zuvor schon erwähnt, die Neuigkeiten aus dem Hause Native werden immer mit einem gewissen Hype, meist um Richie Hawtin, an den Mann gebracht, allerdings schwingt auch immer ein gewisses “Die Produkte sind halt auch gut” mit.
In meinem Setup, dass ich sehr bald vorstellen werde, ist ein Ecler Nuo 4 mit integriertem Midi-Controller. Dieser sollte anfänglich die Decks 3 & 4 bedienen, später dachte ich darüber nach, die Einheit für Effekte etc. zu nutzen. Abgesehen vom wirklich sehr guten Handling und absolut fantastischem Klang, bin ich nie sonderlich gut mit dem Midi-Kram klar gekommen. Ich hatte wohl irgendwann mal ein altes Laptop so weit, dass auf dem alles installiert war und ich hätte loslegen können. Allerdings war ich nicht sonderlich begabt oder motiviert, mich mit den Mappings auseinander zusetzen.
Trotz dessen schreie ich innerlich immer wieder auf, wie angenehm es mit einem anständigen Controller als Sidekick wäre. Die Hauptarbeit findet natürlich weiterhin über Vinyl und den Rechner statt. Einige Features wie Loops und Effekte fallen dann aber auf den Controller. Derzeit denke ich über ein Allen & Heath Xone 1D oder halt den X1 als Sidekick nach. Es wird wohl auch der x1, in Anbetracht des Preises und der wohl weniger intensiven Arbeit an den Mappings.
Damit ihr euch ein Bild machen könnt, hier einige Videos von Native, die das Gerät vorstellen.
Die kürzliche Erwähnung des demnächst kommenden Traktor-Controllers aus dem Hause war eher solala. Klar, das Gerät könnte tatsächlich etwas sein. Zumindest ist der anzunehmende Preis-/Leistungsfaktor in Ordnung. Allerdings widerspricht mir das Seeding, mit dem das Gerät der Masse vorgestellt wurde. In Form eines Videos aus einem Club in dem natürlich Richie Hawtin mit dem neuen Gadget gerade sein Set bestreitet. Ebenso natürlich ist, dass es nicht nur eines dieser Gadgets ist, sondern zwei und die wohl auch nur flankierend zu einem ganzen Pack verschiedener Gerätschaften.
Trotzdessen ist das Gerät an die Zielgruppe angepasst, ist es preislich sehr interessant und scheint eine gewisse Bereicherung für den digitalen DJ zu sein. Mir persönlich gefällt das Denon-Konzept für Serato Scratch zwar besser, aber man kann das X1 mit Sicherheit ähnlich konfigurieren.
Lange Rede, hoffentlich kurzer Sinn. Heute wurde das Envy 15 in Zusammenarbeit mit Dr. Dre und Native Instrumenst angekündigt. Eine, man kann es nicht anders sagen, fette Rechensau mit i7-Prozessor, 6 GB Ram und noch einigen anderen SchnickSchnack, der das Ding gelungen aber auch teuer macht. Für knappe 2300 $ bzw. in der deutschen (oder europäischen) Version für 2000 € ist das Gerät zu erstehen.
Mit Native zusammen gibt es noch ein Bundle, das eine Soundkarte und wohl noch einiges anderes enthält, den Preis dafür habe ich bisher nicht gefunden, allerdings auch nicht wirklich nach gesucht.
Resümee: Die Hardware ist fett! Allerdings sehe ich erneut oder immernoch das Problem der Verrohung des DJings. Es reicht dieser Tage sich für 3000 € Hardware zu kaufen und der Jungspund von Heute sieht in sich den nächsten Richie, Ricardo oder sonstwen. Ein Markt für sozial degenerierte Versager, die ihre Unfähigkeit mit Kohle kompensieren ist dabei wohl das schlimmste Schaubild, ob es kommt und wir gewollt sind es zu erleben, bleibt abzuwarten.
Nun haben wir das Video zum Kaossilator-Test für euch. Dimi erklärt in umfangreichen 13 Minuten das Gerät und stellt die Funktionen gleich leicht nachvollziehbar vor.
Den ersten Teil findet ihr hier und hier geht es zur Korg-Produktseite.
tobster sagte: ... http://partysan.net/global-new s/speaking-in-code/ zeigt die ganze Doku als...
phunk sagte: ... kann mann damit auch mixen *lach* , oder ist das nur zum Zirkusspielen gedacht??...
Don sagte: ... Erinnert mich an die frühen Tiefschwarz-Nummern. Schön fluffig….
Txta sagte: ... Überhaupt sind die fabric Mixe ihr Geld meistens wert. Ich den DJ T Mix ziemlich...
MUSCHISUPPE sagte: ... Nun ging es einen etwas anderen Weg. Michi legte einfach vor und ich nahm...