Berlin ist die geilste Stadt von Welt. Um meiner Person Gerecht zu werden, muss ich leider auch Berlin scheiße finden, denn keine Stadt ist so überhyped wie Berlin. Das ganze drum herum um Minimal (jetzt ja wieder House), Get Physical, Poker Flat und vor allem Ricardo & Richie geht einem gehörig auf den Sack. Klar, Berlin ist Wegbereiter gewesen. Für die Szene und für das exzessive Nachtleben. Aber wie wäre es mal mit subtilem Prollen?
In schlimmer Erinnerung an die Feiern DVD, in der Ricardo auf Englisch (was nicht unverständlich ist, ihn aber noch arroganter wirken ließ, gerade in Anbetracht, dass nur Natives auf der DVD Englisch sprachen) erzählen musste wie toll es doch ist auf der gleichen Droge Minimal zu hören, ging ich nun auf 3min.de um After Hours anzumachen. Ich sah erst ein paar Berliner, die auf ein Parkdeck zum raven gehen, später Woody, der durch die Ruinen des Globes geht. Durch Woody hat mich die Doku dann auch bekommen, denn der Butscher ist nicht so affektiert wie manch anderer der Berliner Urgesteine.
Die ersten paar Minuten verschafften einem ein entspanntes Bild, auf den Boden gebliebene Berliner, die einfach erzählen was feiertechnisch bei denen geht. Wie es sich im Verlauf entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Gerade kam mir die erste Folge der Serie auf den Schirm und einige Szenen dürften in den weiteren Folgen noch kommen, die entweder mitfühlend sind oder ggf. Verachtung über die “Ach so tollen Berliner” hervorrufen werden! 
Macht euch selbst ein Bild und schaut gleich rein! Folge eins bis drei auf 3min.de.
“Berlin gilt als Technohauptstadt. Der Mauerfall und das daraus resultierende Gefühl der Freiheit wurden schnell zu einem Anziehungspunkt für Feierwütige aus ganz Europa. Illegale Underground Locations und alte Ost-Ruinen waren Schauplätze wilder Parties. Clubs wie das ‘Berghain’ und die ‘Bar25′ stehen auch heute noch für genau dieses Gefühl.
Ob in Clubs, im Park oder in Parkhäusern, die Berliner Technoszene zelebriert bis heute die ’3 Tage Wach’-Mentalität. Die Web-Doku ‘After Hours’ begleitet 3 Protagonisten im Sommer 2009 auf ihren Partystreifzügen durch die Hauptstadt und gibt anhand von Gesprächen auch einen Einblick in die Vergangenheit der Technoszene. Interviews mit Insidern bieten Hintergrundwissen und Nostalgie.
Wir schauen unter anderem AKA AKA beim Techno-Mischen auf der Spree zu. Wir hören, was DJ Oliver Koletzki, der 2005 vom Magazin Groove als “Best Newcomer” gewählt wurde, zu sagen hat. Und wir lassen uns von Bar25-Betreiber Danny Faber etwas über seine Anfangszeit in Berlin erzählen.”
tobster sagte: ... http://partysan.net/global-new s/speaking-in-code/ zeigt die ganze Doku als...
phunk sagte: ... kann mann damit auch mixen *lach* , oder ist das nur zum Zirkusspielen gedacht??...
Don sagte: ... Erinnert mich an die frühen Tiefschwarz-Nummern. Schön fluffig….
Txta sagte: ... Überhaupt sind die fabric Mixe ihr Geld meistens wert. Ich den DJ T Mix ziemlich...
MUSCHISUPPE sagte: ... Nun ging es einen etwas anderen Weg. Michi legte einfach vor und ich nahm...